Entwicklung der
Energiepreise
"Die Situation auf den Energiemärkten war im Jahr 2022 so dramatisch wie noch nie."
Preissicherung für Strom und Gas
Die Situation auf den Energiemärkten war im Jahr 2022 so dramatisch wie noch nie. Bereits seit dem Frühjahr des Jahres 2021 hat sich ein Anstieg der Strom- und Gaspreise an den Großhandelsplätzen gezeigt, der im August 2022 seinen Höhepunkt fand.
Seitdem gehen die Terminpreise wieder zurück, sind aber immer noch auf einem hohen Niveau. Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, die Angst vor Lieferstopps der Gaslieferungen aus Russland und einer Gasmangellage im Winter 2022/2023 sowie die Gaskäufe der THE zur Befüllung der Gasspeicher, haben zu einem nie dagewesenen Preisanstieg geführt. Für das Terminjahr 2023 wurden zeitweise Börsenpreise von bis zu 31 ct./kWh Erdgas und bis zu 99 ct./kWh Strom (Base) bzw. 130 ct./kWh Strom (Peak) gehandelt.
Den Stadtwerken Fellbach ist es gelungen trotz dieses extremen Marktumfelds ihren Kunden faire Preise zu sichern.
Gegen Ende des Jahres begann sich die Preise wieder zu erholen. Dies brachte neue Probleme mit sich, weil wir wie viele andere Unternehmen, die für ihre Kunden die Preise für 2023 im Jahr 2022 abgesichert haben, nun mit Energieanbietern zu kämpfen haben, die sich kurzfristig am Beschaffungsmarkt orientieren und deswegen von gesunkenen Preisen profitieren können.
Maximale Börsenpreise für das Terminjahr 2023:
31 ct/kWh
Erdgas
99 ct/kWh
Strom (Base)
130 ct/kWh
Strom (Peak)
Versorgungssicherheit
Abwicklung, Kommunikation und Umsetzung